Christian Thieme

Journalist und Fotograf vom Niederrhein

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Elektronische Ticketkontrolle im VRR beeinträchtigt

Elektronische Ticketkontrolle (FOTO: VRR)

Seit dem Jahreswechsel kommt es in Teilen des  Verkehrsverbunds-Rhein-Ruhr (VRR) zu Beeinträchtigungen bei der elektronischen Ticketkontrolle von neuen Abokunden, in Bussen und Bahnen. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Raum Düsseldorf. Laut Angaben des VRR wird bei den betroffenen Verkehrsbetrieben schon an einer Lösung gearbeitet. Im Laufe dieser Woche (KW 1) sollen die Probleme bei der elektronischen Prüfung behoben werden.
Zum 1. Januar 2012 wurde die Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) mit dem VRR zusammengelegt und die neue Preisstufe E eingeführt. Abokunden mussten aufgrund der Tarifumstellung zum Jahresbeginn auf die neuen VRR-Tickets umstellen. Laut VRR müssen Kunden bei einer nicht funktionierenden Kontrolle ein Extraticket lösen, dass aber vom Verkehrbetrieb wieder erstattet wird. Als Alternative sollte der Kunde das Anschreiben der Abozentrale mitführen, auf dem die Kartendaten mit der gültigen Preisstufe abgedruckt sind. In der Regel sollte dies als Nachweis in dem kommenden Tagen ausreichen, da die Problematik beim Personal bekannt ist.

[UPDATE 04.01.2012]
Mehrere Interviews mit Busfahrern in Düsseldorf haben gezeigt, dass das Personal anscheinend immer noch nicht über die Problematik mit der Ticketkontrolle aufgeklärt ist. Wird das Ticket als ungültig erkannt, fordert der Rechner ein kostenpflichtiges Zusatzticket.  Die Busfahrer berichteten, dass schon zahlreiche Tickets nicht richtig funktionierten. Man habe sich nur gewundert warum der Fehler auftrat.

NETZFUND: Modelhonorare für Stockfotos

Robert Kneschke ist Fotograf und Autor des Blogs “Alltag eines Fotoproduzenten“. Auf seinem Blog ist derzeit ein kostenloses E-Book zu finden:

Analyse: Modelhonorare für Stockfotos – Aktuelle Marktwerte für Deutschland

Wie ich finde vermittelt dieses Buch einen interessanten Überblick über die derzeitige Honorarsituation. Viel Spaß beim Lesen.

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Aus dem Archiv: Lost Place – Half Moon Beach Hotel – Antigua (2008)

 

 

 

 

Angeblich passierte es Mitte der 90er Jahre. Ein Hurrikane durchquert die Karibik. Noch rechtzeitig werden Einheimische und Urlauber vor der Gefahr gewarnt, das Hotel evakuiert. Nach dem Hurrikane ist das Hotel wohl nicht mehr bewohnbar, es verfällt und wird geplündert.

2008 – Bei einem Fotoshooting für ein Plattencover entdecken wir das alte Half Moon Beach Hotel. Die ersten Schritte in das verfallene Gebäude sind vorsichtig. Überall liegt Müll, Gerümpel und Dreck. Die Natur hat sich über die Jahre hinweg einen großen Teil des Geländes zurückerobert. Durch den zentralen Gang gelangt man direkt zum alten Pool.

Im Pool – ein alter Rollstuhl.

Dieses Bild beschreibt auch gut den Rest des einst schönen Hotels. An der Rezeption liegen überall Schlüssel auf dem Boden, daneben stehen Schließfächer: Einige sind geöffnet, andere immer noch verschlossen. Nebenan befindet sich das Büro des Managers, ein kleiner Kabuff – überall liegt Schutt und Unrat. Dazwischen, auf dem Boden, eine Broschüre des Hotels. Im starken Kontrast zum übrigen Zustand des Hotels wirkt diese Broschüre wie frisch gedruckt. Das Cover ziert ein herrlich leuchtend blauer Pool – der Pool in dem jetzt ein Rollstuhl steht. Eine Motividee ist geboren.

Hinter dem Büro gelangt man direkt zur alten Wäscherei. Verrostete Metallhaufen starren aus dem halbdunklen Raum. Die kostenbaren Edelstahltrommeln – geklaut. Gegenüber die Küche. Die Küche offenbart den Anblick eines erst kürzlich gehobenen Schiffswracks. Alle Küchengegenstände sind in ein braunes Kleid von Rost und Schmutz gekleidet, warum besonders hier die Beschädigungen so stark sind, erfahren wir nie.

Wir gehen zurück. Der Pool ist für eine Weile unsere Location, dann verlassen wir das Hotel. Mit im Gepäck, eine tolle Erfahrung und ein gelungenes Shooting.


FOTOS: Blumenpracht – Photos by Christian und Sabrina

Am letzten Wochenende haben wir mal einige Naturmotive eingefangen. Der Sommer in diesem Jahr ist zwar nass, sorgt aber für tolle Blüten.



Netzfund: „LIFE“-Magazine

Erstausgabe

Erstausgabe vom LIFE Magazine

Das LIFE Magazine hat eine besondere geschichtliche Stellung in den Augen von Fotojournalisten. Das Magazin ist ein Stück der „guten alten Zeiten“. Umso schönes war es, dass Magazin im Bestand von Google Books zu finden. Ganz in Ruhe kann der Nutzer hier die Ausgaben vom 23. November 1936 bis zum 29. Dezember 1972 durchblättern. Prädikat wertvoll!

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